Dienstag, 28 September, 2021

10 2021 Editorial

Liebe Leser!

An dieser Stelle haben wir im Zusammenhang mit der Coronapandemie immer wieder Optimismus gezeigt – aber nicht immer wurden die Erwartungen erfüllt. Im Juli 2020 schrieben wir zum Beispiel: „Nun sind wir also in der neuen Normalität angelangt.“ Oder im November: „Deutschland hat am 24. Oktober die Reisebeschränkungen für die Kanaren aufgehoben. Es ist noch lange kein Grund zum Jubeln, doch Anlass genug, etwas optimistischer in die nächste Zukunft zu blicken.“ Die Realität hat jedoch die dumme Angewohnheit, dass sie sich anders als die vorausgesagten Prognosen entwickelt.

Das ist für uns aber noch lange kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Im Gegenteil, wir sind optimistischer denn je, seit die Coronakrise ausgebrochen ist. Inzwischen weisen alle Zeichen auf eine Normalisierung des Lebens hin. Impfung und begleitende Maßnahmen haben erreicht, dass das größte Problem mit Covid-19, nämlich die Überlastung des Gesundheitssystems, immer kleiner wird. Für uns auf den Kanaren ist besonders wichtig, dass dadurch die Reisebeschränkungen nach und nach fallen. So erwarten die Tourismusverantwortlichen eine Wintersaison, mit der die lange Durststrecke der kanarischen Wirtschaft zu einem Ende kommen kann.

In diesen nun über eineinhalb Jahren unter dem Joch der Pandemie war gran canaria olé immer für seine Leserinnen und Leser da, hat aktuelle Informationen über Gran Canaria, aber auch über die Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, vermittelt und den Internetauftritt mit dem neuen Online-Abonnement verstärkt. Nun gehen wir voller Schwung und Elan in die Wintersaison. Ab der kommenden Ausgabe wird das Magazin mindestens acht Seiten mehr aufweisen, das Design wird aufgefrischt und alle Informationen für die Nach-Covid-Zeit aktualisiert.

Wir wollen an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern für die erwiesene Treue danken. Ein Dankeschön auch an alle Geschäftspartner, die mit uns zusammen die harte Zeit durchstanden und mit denen wir gemeinsam und optimistisch die kommenden Monate angehen wollen. Und wir wollen nicht vergessen, dass viele unserer Mitmenschen durch Covid leiden mussten, Angehörige und Freunde verloren oder selbst an Nachwirkungen leiden. Zum Schluss wollen wir auch einen solidarischen Gruß an die Insel La Palma richten, wo es zwar (bisher) keine Todesopfer zu beklagen gibt, jedoch hunderte Familien ihr Hab und Gut verloren haben.

Angelina, Roswitha und Manfred Sander